Quo vadis „conversio digitalis“?

Der Begriff digitale Transformation ist in aller Munde! Oder doch nicht? Wenn man sich mit offenen Ohren umhört, dann stößt man doch relativ schnell auf Fragezeichen in den Gesichtern der Menschen, mit denen man versucht sich über dieses Thema zu unterhalten. Viele kennen zwar den Begriff Digitalisierung, verbinden damit jedoch häufig nur eine zunehmende Vereinfachung und Automatisierung vom Prozessen und Arbeitsabläufen mit Unterstützung von Computern, Smartphones, Apps, etc..  Dass dahinter viel mehr steckt, ist den wenigsten Menschen klar.

Für Entscheider in Unternehmen bedeutet dies, dass man sich viele Fragen zu diesem Thema vor dem Hintergrund des Wissensstands der Mitarbeiter und Beschäftigten stellen muss. Hierzu gehören unter anderem:

  • Was bedeutet eigentlich digitale Transformation?
  • Wieviele unserer Mitarbeiter haben den Begriff digitale Transformation schon einmal gehört? Wenn ja, wieviele wissen, was er bedeutet oder können ihn erklären?
  • Wie binde ich Mitarbeiter effizient in den Prozess mit ein?
  • Wie soll sich unser Unternehmen im Rahmen der digitalen Transformation verändern?
  • Wie verändert sich unser Wettbewerbsumfeld? Ist es dynamischer und innovativer geworden?
  • Fordern unsere Kunden mehr Nähe, Transparenz und direktes Feedback?
  • Wie sieht unsere Digitalisierungsstrategie aus?
  • Haben wir außerhalb unserer Webseite eine mobile Schnittstelle zu unseren Kunden?
  • Können unsere Kunden uns Feedback zu unseren Produkten und Dienstleitungen geben? Deren Entwicklung sogar beeinflussen und selbst mitgestalten?
  • Ist unserer Geschäftsmodell auch in Zukunft noch tragfähig? Benötigen wir eine Digitalisierungsstrategie? Wie soll diese aussehen? Gibt es eine Roadmap?
  • Was sind Enabler? Wie funktioniert Big Data? Was versteht man unter Deep Learning?

Selbst wenn man als Führungskraft diese Fragen beantworten kann, sollte man sich Fragen, ob dies auch meine Angestellten können. Was bedeutet es insbesondere,wenn sie es nicht können? Welche Auswirkungen hat das auf die Umsetzung meiner Strategie, die Kundenbeziehungen, Innovationskraft, etc.?

Antwort auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unseren Workshops und unserem Portfolio.

 

 

An der Schwelle zur Ära der adaptiven Dienstleistungen

Lesenswerte Fjord-Studie zum Thema „Living Services“. Sie beleuchtet das Thema Digitale Transformation aus der Perspektive der adaptiven Dienstleistungen, die durch das „Internet der Dinge“ entstehen werden.

Zitat aus der Studie:

„Businesses that know their consumers as
individuals and gear themselves to continually
flex their services to match people’s needs
will remain competitive through constant
innovation. The continual liquidity of
consumers’ expectations will provide the
pressure to do so.“

Die Studie gibt es als Download hier „The Era of Living Services“

Digitale Transformation – und was jetzt?

Digitale Transformation – und was jetzt?

Vortrag am 30.06.2016, 19:00 Uhr, Memmingen

Der Begriff „Digitale Transformation“ ist in aller Munde. Mit bisher ungekannter Geschwindigkeit etablieren sich eine ubiquitäre Vernetzung, die Verfügbarkeit großer Datenmengen, jederzeit mobiler Datenzugriff und eine tiefgreifende Automatisierungswelle als Technologiebasis für die rasante Veränderung des Wirtschaftslebens und angestammter Geschäftsmodelle.

Lieferten Watts Dampfmaschinen „Power“  für die Industrialisierung, so sind es nun große, vernetzte Datenmengen, die den nächsten Veränderungsprozess einleiten. Unter der Überschrift einer vierten industriellen Revolution entsteht ein digitaler Informationsraum. Dieser stellt etablierte Wertschöpfungsprozesse, bisherige Arbeits- und Führungskultur sowie die Organisation von Unternehmen in Frage.

Während es größeren Unternehmen leichter fällt, sich hierfür neu auszurichten, existiert in mittelständischen Unternehmen häufig noch Verunsicherung über den einzuschlagenden Kurs und über die Notwendigkeit der Veränderung.

Big Data, Industrie 4.0, Internet der Dinge,  Künstliche Intelligenz, Robotik, Virtual Reality, alles nur Hype?

Wenn doch mehr dahintersteckt, was ist dann auf die eigene Unternehmenskultur übertragbar? Welche Lösungswege zeichnen sich ab? Wo liegen Chancen und Risiken?

Einfach zu beantworten sind solche Fragen in der Regel nicht und häufig bedarf es einer individuellen Lösung.

Welche erfolgreichen Transformationsbeispiele gibt es bereits? An welcher Stelle können Unternehmen wie ansetzen?

Ein kritischer Blick durch die nicht nur bunte Datenbrille von und mit

Dr. Walter Gillner

  • Mikro-, Molekular und Neurobiologe
  • Neuroinformatiker, Robotik und Computer „Visioneer“
  • Virtual und Augmented Reality Pioneer
  • Mobile Solution und Embedded Spezialist
  • Soft- und Hardwareentwickler, Simulations- und Display-Technologie Experte
  • Multilingualer Business Coach und Team Trainer

30.06.2016, 19:00 Uhr
Memmingen

Anmeldung unter: 

https://www.wbu.de/veranstaltungen.asp

Technologien für digitale Geschäftsmodelle

Eine Vielzahl  von Technologien wirken in der digitalen Transformation als Enabler.  Gezielt eingesetzt und angepasst auf das eigene Geschäftsmodell, optimieren und ergänzen sie den Wertschöpfungsprozess.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit gehören hierzu

  • Internet der Dinge (IoT/Internet of Things)
  • Big Data
  • Wearables
  • Artificial Intelligence
  • Mustererkennung
  • Virtual Reality
  • Augmented Reality
  • Robotik
  • Additive Fertigung ( 3D-Druck)
  • Mobiles Internet
  • Apps
  • Social Messaging
  • GPU-Computing

Eine detailliertere Beschreibung einzelner Technologien findet sich hier.

Für Unternehmen ist es im Rahmen der Entwicklung einer Digitalstrategie sehr wichtig, die Einsatzmöglichkeiten, Randbedingungen und Potentiale dieser Technologien zu kennen. Bei Ausrichtung der digitalen Roadmap überprüfen wir, welche Technologien für das digital optimierte  Geschäftsmodell genutzt werden können.

Artificial Intelligence und Deep Learning

Wer sich mit Artificial Intelligence beschäftigt und KI-Methoden praktisch anwenden will, der kommt an Neuronalen Netzen und Deep Learning Methoden nicht vorbei. Demnächst werden wir einen eigenen Workshop zu diesem Thema anbieten. Bis dahin und vorab hier ein paar Links zu entsprechenden Webseiten und Online-Büchern:

Es gibt mit Sicherheit endlos viele Seiten mit mehr oder weniger guten Einführungen. Eine Seite, die uns gut gefallen hat ist die des LISA Lab am kanadischen Institute for Learning Algorithms in Montreal

Deep Learning Tutorial

Sehr schön zu lesen ist auch das Online Buch über Deep Learning von Ian Goodfellow, Yoshua Bengio and Aaron Courville

Deep Learning

 

Workshop – Virtual Reality und Augmented Reality Systeme

Workshop  – Virtual und Augmented Reality Systeme – Grundlagen

Kurzbeschreibung

In diesem praxisorientierten Workshop vermitteln wir Ihnen die Grundlagen der Virtual Reality und Augmented Reality. Neben der technischen Einführung in die  zugehörige Soft- und Hardware  zeigen wir Ihnen anhand von Beispielen eine Vielzahl von möglichen Anwendungsfällen. Wir lassen Sie selbst durch die Datenbrille schauen, mit AR-Displays experimentieren und Ihren ersten einfachen Content generieren.

Am Ende des Workshops sind Sie in der Lage AR/VR- Systeme qualitativ zu beschreiben, einfache Bewertungen vorzunehmen und das Potential und die Randbedingungen für den Einsatz der Technologie einzuschätzen.

Voraussetzungen

  • Gutes mathematisches und technisches Grundwissen
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Programmierkenntnisse von Vorteil

Inhalt

  • Virtual und Augmented Reality – Historie und Grundlagen
  • Einführung in die Computer Grafik
  • AR/VR Content
  • Virtual und Augmented Reality Systeme
    • Hardware
    • Software
  • Sinne, Simulation, Sensoren
  • Systeme – Kenngrößen und Randbedingungen, Begrenzungen
  • Content Generierung
  • Tools
  • Datenformate
  • Schnittstellen
  • Head Mounted Displays – Spezifikationen, Parameter Randbedingungen Anwendungen und Demonstratoren,
  • Spielwiese und selbst ausprobieren
  • Ausblicke, Trends

Zielgruppe

  • Führungskräfte
  • Abteilungsleiter
  • Technische Leiter
  • Mitarbeiter aus dem Business Development und neue Geschäftsfelder

Ziel

In diesem Workshop lernen Sie Virtual Reality und Augmented Reality Systeme
kennen und bekommen einen Überblick zu Technologien und Anwendungsszenarien.

Dauer

  • 1 Tag

Preis:

750,- Euro pro Teilnehmer zzgl. gesetzl. Mwst. (offene Schulung/max. Teilnehmerzahl: 6)

Schulungsort:

Langenau bei Ulm

Termine

 

Ferienprogramm „Internet of Things“ for Kids

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Vernetzte Welt – Daten, Sensoren, GPS-Navigation, Cloud – bei der Firma Viception kannst Du mit dem Internet der Dinge experimentieren, Mikrosensoren programmieren sowie Daten erfassen und anfassen.

Termin: Mo 1. Aug. / Di 2. Aug. jeweils 10:00-16:00 Uhr
Treffpunkt: Firma Viception, Bahnhofstr. 8/1
Kategorie: Wissen
Veranstalter: viception GmbH & Co. KG

Weitere Informationen und Anmeldung unter Ferienprogramm Langenau.

Was ist eine gute Strategie für die digitale Transformation einer Organisation?

Eine gute Strategie ist NICHT:

  • die Nachahmung von Konkurrenten
  • nur die Entwicklung eines Business Case und einer Roadmap
  • die Nutzung der neuesten Technologien zur Automatisierung und Optimierung von Prozessen
  • ein großes, durch das Management verordnetes, langweiliges Strategieprogramm
  • ein Büro in einer Ecke des Unternehmens mit einem Mitarbeiter mit eigener Kaffeemaschine
  • nur die Entwicklung einer Unternehmens-App
  • organisationsinterne Nutzung von sozialen Medien
  • nur die Änderung der Marketingstrategie
  • nur die Veränderung der Infrastruktur und der Produktentwicklung
  • alleine die Beteiligung an einem Industrie-4.0-Projekt

Eine gute Strategie beinhaltet:

  • grundlegende Veränderung des Business Modells
  • kundenzentrierte Produktentwicklung
  • Veränderung der Firmen und Führungskultur
  • ein permanenter Innovationsprozess an Hand neuester Technologien
  • durchgängige Kundenschnittstelle von der Produktidee bis zum Service